Our shining star on the „Spielkarten“ sky

—Beziehungsstatus RaRo und Spielkarten fix zam—

Auch die RaRo sind beim alljährlichen Social-Bonds Projekt, welches sich diesmal um den Verkauf von „Spielkarten“ für einen guten Zweck dreht, wieder am Start. (Genauere Information zum Projekt 2017 sind hier zu finden.)

Da die heurige Rotte von ganzen 30 RaRo gestellt wird (Rekordzahlen, man glaubt es kaum), würde man meinen, dass wir bei den Verkaufszahlen ganz vorne dabei sind. Sind wir auch! Nur wird das Geschäft fast im Alleingang von unserer Spitzenverkäuferin Bernadette geschmissen.

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RaRo No Home Here Home 2017

No Home Here Home. DAS Experiment, welches in die Geschichte der RaRo der Pfadigruppe 32 eingehen wird. Monatelange Planung und ungeduldiges Abwarten steckten hinter diesem noch nie zuvor gewagten Projekt. Doch von 29. Jänner bis 3. Februar war es endlich so weit. Die Rotte Camelot zog für eine Woche ins Heim und versuchte, so gut möglich neben dem Schulalltag gemeinsam zu leben und einen eigenen Haushalt zu führen.

Natürlich wurde die gesamte Woche vorher gut durchgeplant, um sicherzustellen, dass alles(fast) reibungslos über die Bühne gehen konnte. Die Planung reichte von der Erstellung eines detaillierten Zeitplans bis zu den Einkaufslisten für die täglichen Besorgungen. Der erste Tag gestaltete sich selbstverständlich für alle sehr spannend. Obwohl wir schon sehr oft gemeinsam auf Lager gewesen waren, stellte NHHH für alle eine neue Herausforderung dar. Nachdem am Sonntagabend alle fertig eingerichtet waren und wir gemütlich ein sehr gutes Abendessen verzehrt hatten, konnte die Woche so richtig losgehen.

Wir können nach dieser Woche behaupten, dass das Projekt gut verlaufen ist. Natürlich tauchten hier und da ein paar Unstimmigkeiten auf, aber ohne diese wäre das Ganze ja nur halb so spannend gewesen ;). Spaß zur Seite: Wir haben die Woche wirklich gut miteinander verbracht. Jeden Abend gab es ein äußert gut gekochtes Essen und jeden Tag hat sich eine gemütliche Stimmung entwickelt.

Doch jetzt kommen wir zu den spannendsten Ereignissen – den Highlights: Eines der größten Highlights war definitiv unser höchst professioneller Fotoshoot für unsere Fotostory.

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Diese Fotostory war übrigens eine der Challenges, die wir jeden Tag von unseren Leitern bekamen. Die Challenges konnten natürlich auch schiefgehen, so wie es uns gleich bei der Ersten passierte. Die ‚Bestrafung’ für das Nichterfüllen der Challenge war folgende: Der Hälfte der Rotte kam die Ehre zuteil, die wohl schlechteste, *hust*, ich meinte natürlich wohlschmeckendste Lakritze der Welt essen zu dürfen.

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Jedoch denke ich, eines der wohl größten Highlights für alle ist, dass wir alle so gut miteinander klargekommen sind und das Experiment so gut funktioniert hat.

Alles in Allem kann gesagt werden, dass wir sehr zufrieden sind und es uns Spaß gemacht hat. Für nähere Ausführungen der einen oder anderen Anekdote bitte ich natürlich alle Leser, sich genauer bei den Dschungelcamp(Heim)-Bewohnern zu erkundigen.

Noch ein erwähnenswertes Detail: Es sind schon erste Überlegungen für No Home Here Home Part II getätigt worden.

Geschrieben von Sebi Hoffer

Pinakarri – Sommerlager der RaRo

Pinakarri: Wir gehen „zurück zum Ursprung“… Oder zumindest zurück dorthin, wo das „Austrian Jubilee Jamboree“, das internationale Großlager in Österreich, 2010 stattgefunden hat; in den Schlosspark Laxenburg bei Wien. Pinakarri, das waren über 3000 PfadfinderInnen aus 10 verschiedenen Ländern, am gleichen Ort, zur gleichen Zeit. Und wir, die RaRo Gruppe 32, waren mittendrin auf diesem Großlager 2016.

Die RaRo haben diese 10 Tage im „Outback“ gelagert, den australischen Regionen fernab der Zivilisation, wie im Unterlager „Melbourne“ zum Beispiel. Und das aus gutem Grund: der Pfadfinder ist eine naturverbundene Spezies, die es schätzt, ihren Alltag mit Kochen auf offenem Feuer, abhängen mit Scouts aus Irland, Singen und Chillen am Lagerfeuer zu gestalten. Um diesen Tätigkeiten allerdings richtig nachgehen zu können, bedarf es eines korrekten Aufbaus:

RaRo_BauenInnerhalb der ersten beiden Tage müssen die Zelte stehen, die Ess- und Kochstelle aufgebaut und die Jurte mit Feuerholz für die nächsten Lagerfeuer ausgestattet sein. Dabei zählt die Mitarbeit jedes Rottenmitglieds: 3 Leute kümmern sich um die Bünde für die Dreibeine und stellen diese auf, 2 Personen halten den Rundling damit er nicht runterfällt, während andere Knoten und Bünde machen, 4 Leute sägen Holz, 3 nageln die Bretter an, einer kümmert sich um die Musik und 2 spielen Karten… Die Lagerzeitung „Printakarri“ hat dazu passend in der ersten Ausgabe einen Artikel veröffentlicht: „10 Wege um sich vorm Aufbau zu drücken“. Nein, das kennen wir nicht… „Kommt wer mit zum Hauptplatz? Ist wichtig! Ich brauch ein Eis!“ Den Lagerplatz haben wir uns übrigens mit Pfadfindern aus Trumau und Girl Guides aus Malta geteilt, wir haben gemeinsam gekocht und gegessen. Wobei ja die Frage aufgekommen ist, ob es in Österreich nicht eine Tradition sei, dass die ausländischen Gäste als Gastgeschenk für die Gastgeber abwaschen. Nein, so böse sind wir auch nicht, und wir mochten unsere Nachbarn, wirklich.

RaRo_Eroeffnung

Nach einer offiziellen Eröffnungsfeier am Dienstag Abend auf der Hauptbühne, die einiges zu wünschen übrig gelassen hat, starten am Mittwoch für die Ranger und Rover die Off-Site Activities: 3 Tage sind wir in bunt durchgemischten Gruppen unterwegs und gehen unseren Aktivitäten nach: Manche sind Kanufahren, andere Radfahren, segeln, wiederum andere bauen Palettenmöbel oder brauen Bier – kurz, es ist für jeden etwas dabei. (Wen so eine Aktion genauer interessiert, dem sei der Pinakarri-Blog-Eintrag „Segeln: Bericht eines Überlebenden“ empfohlen: http://www.pinakarri.at/de/segeln-bericht-eines-ueberlebenden/ )
Nach 3 Tagen voller Spaß, Action und neuen Freunden geht es zurück nach Hause bzw. in die Zelte. Alles noch beim Alten, der Sturm hat nichts zerstört, die Zelte und die Jurte stehen noch. So steht einem chilligen, ruhigen, entspannten Nachmittag nichts mehr im Wege.

Ein weiteres Highlight der RaRo auf diesem Lager war der „RaRock-Ball“ nach einer stufenübergreifenden Aktion mit 3000 Pfadfindern am Samstag. „RaRock –
Der Kaiser lädt zum Maskenball“ steht für eine Mischung zwischen „RaRo“ und „Barock“ und diesem Motto wurde der Ball gerecht: jeder Teilnehmer bekam eine Maske, die er selber gestalten musste und unter allen Kostümen wurde das kreativste gekürt: ein Anzug bestehend aus Gaffa mit Gaffa-Schuhen, einer Gaffa-Hose und einer Gaffa-Maske.RaRo_Ball Laut Angaben des Trägers waren für die Gestaltung weitaus mehr als 1 Monat notwendig. Die Tanzpartnerin beeindruckte mit einem Kleid ebenfalls aus Gaffa; alles perfekt abgestimmt.
Außerdem darf auf einem Ball keine Eröffnung fehlen. Alle Interessenten durften sich zuvor als DebütantInnen anmelden und die Choreographie wurde mit Bravour in nur ein und halb Stunden gelernt. Es wurde ein gelungener netter Ballabend!

RaRo_KochenSonntag: Ausschlafen. Besuchertag. Schaulustige kommen und sehen sich die Pfadfinder im Schlosspark Laxenburg live an. Man fühlt sich wie die Tiere im Zoo. Na gut, ich mache mich lustig, aber für Außenstehende ist diese aufgebaute Zeltstadt sicherlich spannend und interessant. Am Abend findet der traditionelle „Abend der offenen Töpfe“ statt. Hier bereitet jede Pfadfindergruppe ein Gericht vor und präsentiert es den anderen. Somit kann jeder das nehmen, was ihm schmeckt. Man lernt, dass gebratene Heuschrecken eigentlich nach gar nichts schmecken, nur knusprig, und dass man selbst auf Pfadfinderlagern Kaiserschmarrn zubereiten kann. Bei über 100 Speisen fällt hier die Auswahl oft schwer. Unsere Schinkenfleckerl gehen aber glücklicherweise schnell weg.

„Vienna City Game: The Return of the Wurstsemmel“ steht am Montag, dem 8. August am Programm. Einen ganzen Tag lang sind wir, über 600 RaRo, in Wiens Innenstadt unterwegs um das Wurstloch zu öffnen. Wie das geht? In verschiedenen Gruppen lösen wir Challenges, um dadurch Lebensmittel bei den WURST-TREK-Referaten in der Innenstadt zu sammeln und diese dann an Außerirdische zu verfüttern. Alles klar? Nein? Egal. Hauptsache ist, dass wir am Ende des Tages im Resselpark das Wurstloch geöffnet haben.

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„Das Wurstloch öffnet sich“. Fotocredits: Fabian Schuster

Die ganze Zeremonie wird durch eine Party mit DJ und Musik, vom Bundesheer gekochtes Essen und Luftballonen untermauert. Die Gewinner-Gruppe des Vienna City Games wird gekürt und gewinnt 2 GoPros. Danach geht es zurück nach Laxenburg. Dabei fällt dem Beobachter eine Eigenheit des Pfadfinders auf: Pfadfinderrufe sind international und alle kennen sie (wenn auch in etwas abgeänderten Varianten). Somit können Hunderte Pfadfinder lauthals einen Ruf oder ein Lied anstimmen und alle zum mitrufen oder mitsingen motivieren. Touristen versammeln sich um uns, auf eine Demonstration unsererseits wartend und Jugendlichen beim Singen zuschauend, wir aber warten bloß und vertreiben uns die Zeit… Ein sehr spannender Tag geht zu Ende, ein gigantisches Geländespiel mit spannenden Abenteuern!

Langsam neigt sich auch dieses Sommerlager dem Ende zu. In den letzten Tagen können wir noch ein paar der Freizeitaktivitäten des Pinakarri nutzen. Die „Kraxn“, das „Rüttel-Schüttel-Kino“, ein Highlight, ist leider schon ausgebucht und unser Termin für den Parcours wird wegen des schlechten Wetters leider abgesagt aber beim „Escape the tent“ können wir in einer limitierten Zeit Rätsel lösen um uns aus einem Zelt zu befreien – geschafft!

Die letzten Tage muss, wie auf jedem Lager, leider wieder alles abgebaut werden: die Kochstelle wird flachgelegt, Holz zersägt und zerhackt und in der Jurte gelagert. Bei der Abschlussveranstaltung werden die Gewinner aller Spiele gekürt und die Band 3radler, die auch das Lagerlied geschrieben hat, gibt uns ein Konzert. Bei einer Verleihung lassen wir den Abend ausklingen (drei Versprechenserneuerungen und eine Wachenacht) bis die Nacht beginnt. Bis in die frühen Morgenstunden kommen immer wieder Besucher in unsere große Jurte, lauschen mit uns den Gitarrenklängen und reden über alles Mögliche. Das Holz der ehemaligen Kochstelle muss ja schließlich als Feuerholz wiederverwertet werden und unser Lagerfeuer nähren. Um 7:00 Früh, nach dem Sonnenaufgang, löschen nun auch die letzten Ranger und Rover in der 32er-Jurte das Feuer, gehen Zähneputzen, wenn bereits die ersten aufstehen, und ziehen sich in ihr Zelt zurück.

Am Donnerstag werden noch die Zelte und die Jurte abgebaut und der Lagerplatz leert sich langsam. Eine Gruppe nach der anderen reist ab und auch wir begeben uns Richtung Wien. Pinakarri, es war eine leiwande Zeit!

10 Tage Sommerlager, das sind: jede Menge neue Kontakte und Freunde mit denen man in Kontakt bleibt und die man hoffentlich wieder sieht, sehr viel Action, einiges an Gatsch und viel zu viel Schlafdefizit – aber es lohnt sich!

Autor: Éric Berdaguer

Lichtscheine – so schnell weg, wie warme Semmeln 

Heute, am 8.6.2016, habe ich die fünf Lichtscheine verkauft, die ich mir vornahm an andere Personen zu bringen. Dafür sprach ich Leute zur richtigen Zeit und am richtigen Ort an, unterstützt von meiner Pfadfinder- Kollegin, Andrea.

Es wurden zwar „nur“ 28€ aus den Scheinen für die Spendenaktion gewonnen, jedoch wurden diese sehr schnell gekauft – innerhalb von 10 Minuten haben wir alle verkauft. Da sieht man, wie gut die Lichtscheine ankommen! Nun wird erst einmal Nachschub geholt, damit dieses Projekt weiterhin von uns unterstützt werden kann. 

Robin