Banana! Oder: Ein gelbes Wunder

Nicht nur der Wettergott, sondern auch die Covid-Bestimmungen haben es gut mit uns gemeint und anstatt des alljährlichen Pfingstlagers konnten die WiWö immerhin eine spannende Tagesaktion erleben.
Kaum waren endlich alle versammelt und durch anfängliche Spiele topmotiviert, tauchten auch schon zwei sehr seltsame Gestalten auf: Der unverbesserliche Gru und kurz darauf sein ungeliebter Lieblingskontrahent Vector, der zahlenvernarrte Superschurke in Jogginghosen.

Es stellt sich heraus, dass Vector Grus Minions entführt und auf grausame Art geschrumpft hatte. Nur mithilfe der WiWö bestand eine Chance auf Rettung, weshalb sie ohne zu zögern zustimmten und sich sogleich in ein vielseitiges Superschurken-Training zu stürzten. Nachdem Geist, Körper und Geschicklichkeit ausreichend geschult waren, fehlte neben einer kleinen Stärkung nur noch die passende Verkleidung – wollten wir die Minions doch nicht mit unserem menschlichen Aussehen gleich wieder verschrecken.

 

Während die WiWö sich am Spielplatz eine Pause gönnten, geschah etwas Unerwartetes: Grus Minion Bob kam aufgeregt und mit einem auffälligen, roten Signallicht auf dem Kopf angelaufen und erklärte seinem Meister in für uns unverständlichen Lauten, dass er als einziger aus Vectors Labor entkommen sei. Trotz seiner Panik, hatte er daran gedacht, eine Spur zu legen, die uns zum Versteck leiten sollte. So machten sich die WiWö immer der Liesing folgend auf den Weg und fanden am Ende der Spur tatsächlich den gehässigen, neongelben Vector vor. Die geschrumpften Minions ausfindig zu machen, war hingegen weniger leicht, hatte Vector sie doch gut versteckt, ebenso wie die Kartenteile, die einzigen Hinweise auf ihren Aufenthaltsort. Mit der Hilfe von Grus Superschurken-Freunden schafften es die WiWö jedoch, die rätselhaften Anleitungen zusammenzutragen und vor Vector in Sicherheit zu bringen, der ihnen bei jedem ihrer Schritte auflauerte. Eifrig wurden die Kartenteile und Instruktionen zusammengesetzt, um kurz darauf mit vereinten Kräften das Versteck aufsuchen und die Minions befreien zu können. Überglücklich nahm Gru seine noch nackten und geschrumpften Minions entgegen und verabschiedete sich, um sie im Labor wieder zu ent-schrumpfen.

Nach getaner Arbeit kamen die WiWö für eine gemütliche, kreative Lagerfeuer-Alternative, die Bobs Warnlicht als essentiellen Bestandteil beinhaltete, zusammen. Wie es sich für echte Minion-Fans gehört, wurden dabei natürlich Bananen mit diversen Toppings verspeist (die zuvor bei einem fadenscheinigen Mexikaner nach langem Feilschen erworben worden waren…).

Zu guter Letzt fanden wir uns für die coronabedingt erste Verleihung des heurigen Pfadfinderjahres am Ufer des kleinen Schilfteichs im Überschwemmungsbecken Inzersdorf ein, wo wir – den lauten Rufen der ebenfalls anwesenden Teichhühner zum Trotz – die vier neue Mitglieder Velia, Impala, Musang und Matari in der Meute willkommen heißen durften, Semoko und Tamia ihren wohlverdienten ersten Stern in erhielten und auch wir Jungleiter*innen als Rikki-Tikki-Tavi, Messua und Kaa endgültig in den Dschungel eintraten.
Mit so vielen Erfolgen fiel der Heimweg umso leichter und wir können nun auf eine gelungene, aufregende Tagesaktion zurückblicken – das war schon längst überfällig!

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