Vom Jahresmotto zur Mutkarte

Jahresmotto Zivilcourage

Auch dieses Jahr haben wir Pfadfinder*innen der Gruppe 32 ein Motto, das uns in unseren Heimstunden und auf Lagern begleitet: Zivilcourage. Dieses doch eher fremd klingende Wort ist schnell erklärt – es beschreibt den Mut und das Einschreiten einer Person, wenn etwas Unrechtes geschieht, ohne Rücksicht auf mögliche negative Konsequenzen für sich selbst. 

Zivilcourage beginnt damit für sich selbst einzustehen und sich später beispielsweise für Mitschüler*innen, die von einer Lehrperson zu unrecht für etwas beschuldigt werden, einzusetzen. Bei Erwachsenen geht es dann bereits darum ihr Auge für gesellschaftliche oder auch globale Ungerechtigkeiten zu schärfen und für humane und demokratische Werte einzutreten.

Die Mutkarte

Eine Organisation, die sich schon lange für Menschenrechte einsetzt, ist Amnesty International. Bei ihren Alarmeinsätzen kann ein Verdacht einer Menschenrechtsverletzung gemeldet werden. Expert*innen von Amnesty International prüfen diesen Verdacht vor Ort und schlagen – wenn er sich bestätigt – „Alarm“. So erhalten Personen, die sich eingetragen haben, eine SMS/ein E-Mail und können den zuständigen Personen/Institutionen Protest-Briefe, -Faxe oder -SMS schicken. Durch die große Aufmerksamkeit und den Druck der Protestierenden konnten bereits tausende Menschenleben gerettet werden. Du willst mitmachen oder mehr Information? Dann klick hier.

Für alle Social-Bonds Kenner*innen ist klar, was jetzt folgen muss: ein weiteres Jahr, in dem wir Lose durch etwas für uns wertvolleres ersetzen – eine Karte, verbunden mit einer Spende für den guten Zweck und unsere Pfadfinder*innenarbeit.

Für Zivilcourage braucht man Mut, und den wollen wir Pfadfinder*innen der Gruppe 32 mit dieser Mutkarte unter die Leute bringen. Wie jedes Jahr geht eine Hälfte der Spenden an die Pfadfinder*innen und die andere an den guten Zweck, diesmal Amnesty International.

Wir hoffen auf eure Unterstützung!

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