Streng geheime Mission bei arktischen Temperaturen fernab der Zivilisation

… ein RaRo Herbstlager in Ritzung. Am 10.11. machte sich die Rotte Camelot zum gemeinsamen Herbstlager in Ritzing im Burgenland auf – nichtsahnend, was sie dort erwarten würde. Nach einer kurzweiligen Fahrt begannen wir bereits, uns im Heim einzurichten (und vor allem die Holzöfen anzuheizen, um uns in naher Zukunft unserer Winterjacken zumindest im Haus entledigen zu können) und das erste Gericht des (rein veganen) Speiseplanes zuzubereiten. Jedoch ließ das erste Abenteuer nur kurz auf sich warten

Beim Reversieren in der Dunkelheit war der Reisebus in der Wiese steckengeblieben, so, dass auch die daraufhin ausgerückte Feuerwehr mit den im Gegensatz dazu eher klein geratenen Fahrzeugen und Schneeketten das Problem nicht lösen konnte. Nun waren die RaRo gefragt: Gemeinsam können wir Bergeusse versetzen!

Bereits kurz nach der ersten unerwarteten Übung (oder war dies Teil des Plans…?) fand das – bis dahin streng geheime – Programm seinen Auftakt.  Im Zuge des Wochenendes sollte sich aus den Einheiten β, γ und δ die beste herauskristallisieren, da für die Zusammenstellung eines Spezialteams für einen kniffligen Fall ein strenger Selektionsprozess von Nöten ist. Den Eigenschaften entsprechend wurden jedem von uns ein Agentenname und eine Einheit zugeteilt.

Am folgenden Vormittag fanden die ersten Vorbereitungen auf die Wettkämpfe statt. Wir rüsteten uns unter anderem mit einem „Granatenwerfer“, einem möglichst funktionstüchtigen „Kampfflugzeug“, einem Verhörtraining und übten das Tragen schwerer Lasten, sowie einen langen Atem.

Nach dem Mittagessen packte eine Kleingruppe das Fernweh – ganz ohne Reisepass entschlossen wir uns, eine Expedition ins ferne Ungarn zu wagen. Alle Geheimnisse, Gärten und den „Helenenschacht“ entdeckend erreichten wir nach einer unglaublichen Marschzeit von ca. 15 Minuten schließlich die ersehnte Grenze und mussten feststellen, dass auf der österreichischen Seite nicht der Wald, aber zumindest die Straße etwas spannender wirkt. Den Rückweg bestritten wir auf einem durch ein unverständliches, ungarisches Schild (Militärsperrgebiert?) gekennzeichneten Weg, auf dem wir letztendlich auch das Hauptquartier der AAC (Agent Agency Camelot)  erreichten. Am Nachmittag mussten sich die einzelnen Einheiten endgültig in den Bewerben Papierfliegerweitfliegen, „Granatenwerferschlacht“ und der gegenseitigen Lagerfeuersabotage (oder Hilfe – je nach Interpretation des Spiels) beweisen. Das Abendprogramm beinhaltete eine unterhaltsame Mitmach-Geschichte, die einen Vorgeschmack auf das anstehende Sommerlager bieten sollte und einige Gruppenspiele. Wie bereits in der Nacht zuvor, kam das Auskundschaften der Umgebung durch einige Agenten nicht zu kurz. Ob der mysteriöse Popcornschwund damit in Verbindung gebracht werden kann, konnte bis jetzt nicht geklärt werden.

Der Sonntagvormittag wurde mit einem Kopfzerbrechen über eine gemeinsame Wertebasis und dem Sammeln von Ideen für das kommende Jahr zugebracht. Nach einem letzten Mahl in der Geheimstation und der Beseitigung aller Spuren wurde die Sieger-Einheit gekürt, ehe der Bus (komplikationsfrei) Richtung Wien aufbrach.

  • Kimberly Brosche 17.11.2017

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