WiWö-Tagesaktion

Am 13.3.2016 trafen sich die WiWö um 9:00, um einen Tag voller Spiel und Spaß gemeinsam zu verbringen. Der erste Weg führte uns ins Naturhistorische Museum, wo wir uns mit tierischen Rekorden beschäftigten. Wie heißt der größte Fisch der Erde? Welches Tier hat das längste Fell? Fragen wie diese wurden von den Wichteln und Wölflingen bravourös beantwortet. Anschließend besuchten wir eine Filmvorführung im digitalen Planetarium des NHM. Nachdem wir dort die Welt der Dinosaurier näher kennengelernt hatten, war es erst mal Zeit für eine Mittagspause. Gestärkt machten wir uns dann auf den Weg zum Motorikpark, wo wir uns so richtig austoben konnten. Da machte es uns auch fast nichts aus, dass der Wind kräftig wehte und auch die Temperaturen alles andere als warm waren. Es gab außerdem einen ganz besonderen Moment an diesem Tag: Ein Wichtel legte das Versprechen ab und bekam einen Dschungelnamen. Und auch Katrin, Kathi und Clemens durften sich über die Aufnahme in das Wolfsrudel freuen.

Auf dem Heimweg stellte ein Wölfling fest, dass wir an diesem Tag alle U-Bahn Linien benutzt hatten, wir sind also ganz schön weit herumgekommen.

Die 1.Klasswanderung der GuSp – eine wahre Herausforderung

Am Wochenende des 11. und 12. Junis 2016 fand die letzte reguläre Erstklasswanderung der 32er statt. Deswegen, weil wir Anfang des Jahres auf das neue Erprobungssystem umgestiegen sind und die Erste Klasse nur noch dieses Jahr geplanterweise verliehen werden kann.

Fünf mutige Guides und Späher haben sich der Herausforderung gestellt und waren auf den Wegen (und Umwegen) um Sparbach und Wassergspreng unterwegs, um zu beweisen, dass ihnen Orientierung in Gelände und Natur im Blut liegt. Eines und einer jeden Logbuch dokumentierte alles ganz genau und wird uns auch noch in vielen Jahren gerne Auskunft geben, was für Aufgaben damals gelangen und wohin die GuSp ihre Wanderschritte setzten.

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Der teils heftige Regen konnte unsere Fünf nicht stoppen und am Abend wurde, nachdem die Zelte aufgebaut und die Logbücher komplettiert waren, mit Grillerei und abschließendem Stangerlbrotkuchen die Nacht eingeleitet.

Die letzte Erstklasswanderung war ein Erlebnis für viele Sinne. Ein herrliches und hoffentlich für immer bleibendes, das in unserer Erinnerung für immer bestehen bleibt. Zuletzt bleibt nur noch „Danke sagen“. Ein herzliches Danke an Christian, Claus und Mo, die neben mir auch dabei waren und zu einem gelungenen Finale beigetragen haben.

In der Bildergalerie finden sich weitere Fotos.

Euer Ralf (Stufenleiter, Guides & Späher)

Lichtscheine – so schnell weg, wie warme Semmeln 

Heute, am 8.6.2016, habe ich die fünf Lichtscheine verkauft, die ich mir vornahm an andere Personen zu bringen. Dafür sprach ich Leute zur richtigen Zeit und am richtigen Ort an, unterstützt von meiner Pfadfinder- Kollegin, Andrea.

Es wurden zwar „nur“ 28€ aus den Scheinen für die Spendenaktion gewonnen, jedoch wurden diese sehr schnell gekauft – innerhalb von 10 Minuten haben wir alle verkauft. Da sieht man, wie gut die Lichtscheine ankommen! Nun wird erst einmal Nachschub geholt, damit dieses Projekt weiterhin von uns unterstützt werden kann. 

Robin

Das Gruppenpfingstlager 2016 – nur echt mit 52 Zähnen!

Zu Pfingsten dieses Jahres zog es alle 32er, von den kleinen WiWö bis zu den großen RaRo, von den JungleiterInnen bis zu lebenserfahrenen zbVs (Helferleins), alle nach Leibnitz in die Südsteiermark. Dieser Artikel möchte dich auf eine stufenübergreifende Reise entführen, die von einem Gruppenpfingstlager mit vielen Gemeinsamkeiten erzählen mag, echt, mit 52 Zähnen.

Gemeinsamkeit 1 – der Riese

In Alt Erlaa stockte allen Bewohnern der Atem, als sich ein Monster mit 510 PS und einer Gesamthöhe von 4 Metern in der Erlaaer Schleife breit machte. Es war unser Bus, der uns in 2,5 Stunden in die südliche Steiermark brachte. Die RaRo hatten leider keinen Platz mehr, da alle unsere Zahlenschätzungen übertroffen wurden, und reistern daher mit dem Zug an. Kurz vor dem Ziel mussten wir, in Komfort mit eigener Bordtoilette schwelgend, jedoch Bekanntschaft mit 16-Tonnen-Brücken machen, die uns zu drei Umwegen zwangen, da unser Riese mit 24 Tonnen nicht nur durch uns zu einem pfingstlichen Schwergewicht wurde. Schlussendlich half uns die Ortskenntnis und Gastfreundschaft der Steirer weiter und wir fanden einen Weg zum Ziel.

Gemeinsamkeit 2 – der Lagerplatz

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Angekommen in Leibnitz erwarteten uns riesige Waldflächen, abgeschiedene Lagerwiesen, ein Flugdach, Sanitäranlagen mit Wetterschutz, sowie ein Fahnenmast und Lagerfeuerstellen, die Platz für mehrere Hundert bieten. Jeden Morgen trafen wir uns, wie gewöhnlich, zum gemeinsamen Start in den Tag und konnten auch alle Mahlzeiten, die jedes Mal von einer anderen Stufe zubereitet wurden, gemeinsam begehen. Die lange Anreise war es wert, hier gewesen zu sein. Gruppenerleben und aktives Stufenprogramm ließen sich hier wunderbar vereinen.

Gemeinsamkeit 3 – das Lagerfeuer

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Am Abend des ersten Tages stand unser traditionelles Gruppenlagerfeuer auf dem Plan. Die Stufen bereiteten sich besonders gut darauf vor, indem sie die unterschiedlichsten Lagerfeuerbeiträge einstudierten, bei denen es ziemlich lustig zuging. So griffen die WiWö in ihre bewährte Sketchkiste, die GuSp machten es ihnen nach und setzten mit einer einstudierten Interpretation von Hubert von Goiserns „Brenna tuats guat“ und ausgefallenen Kostümen noch eins drauf. Die CaEx erweiterten ihren Beitrag über Wettkämpfe gegen amtierende CaEx-Meister um Publikumsbeteiligung und die RaRo zeigten uns, wie gut sie uns als Amateurflötisten und blumiges Tanzensemble animieren konnten, zu den Klängen von „My Heart Will Go On“ mitzuschweben. Es gelang allen Stufen zu unterhalten und neben dem immens großen Feuer und den vielen Liedern und Singspielen einen Abend zu gestalten, dem kaum jemand ein Ende herbeisehnte.

Gemeinsamkeit 4 – Hangar Games

Am Sonntag dann wurden am Nachmittag alle herbeigerufen, um sich zu versammeln. Vollkommen unfreiwillig standen sich plötzlich 10 Gruppen aus „Freiwilligen“ gegenüber, um in den Hangar-Games gegeneinander zu bestehen. Ohne Furcht und mit der Gewissheit gemeinsam den Präsidenten stürzen zu können, begaben sich die Gruppen auf ihre Reise zu Prüfungen auf Herz und Nieren. Zu Beginn galt es unter den Blicken der tausenden Zuseher einen eigenen Hangar zu fertigen, der als Symbol des Widerstands stets an vorderster Front von Station zu Station getragen wurde. Ob es nun um Steineschleudern, Pantomime oder Geschicklichkeit ging, wir erwiesen uns als zäh und unbesiegbar. Das musste zu guter Letzt auch der herrschende Tyrann einsehen und abdanken.

Gemeinsamkeit 5 – 32er „lässig & leger“

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Das war es nun schon auch wieder, mit dem im Zweijahresrhythmus stattfindenden Pfingstlager. Bei all den Gemeinsamkeiten blieb dennoch genügend Zeit für stufenspezifisches Programm und Erlebenis abseits modernen Stadtlebens. Auch das gehört natürlich dazu, genauso wie das gute Gefühl bei einer Rekordzahl von über 100 LagerteilnehmerInnen dabei gewesen zu sein. An unseren nun 52 Zähnen, werden sich auch in Zukunft andere Freizeitbeschäftigungen die Zähne ausbeißen.

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Weitere Fotos stehen  in unserer Bildergalerie bereit.

Mit einem Gut Pfad von eurem Ralf

Das GuSp Landesabenteuer in Gloggnitz – Gloggnix, der Gallier braucht Hilfe

Am Wochenende des 07. und 08. Mai 2016 bekamen wir die Nachricht, dass uns Scoutix um Hilfe bittet. Gloggnix, der Gallier, wurde von Cäsar verschleppt und die römischen Legionen bewachen ihn streng.

Ein Klacks für Pfadfinder. Und ganz besonders für knapp 70 Guides und Späher aus ganz Wien, die an diesem Wochenende dem Ruf Scoutix´folgten und zur Hilfe nach Gloggnitz eilten.

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Zuerst einmal die Zelte aufgeschlagen, um das Wochenende über gut und bequem gebettet zu sein. Und dann ging es auch schon Schlag auf Schlag. Alle bekamen gallische Namen und wurden so Teil des Plans gegen Cäsar. Bei verschiedensten Kreaturen in Gallien war es an Geschicklichkeit und Teamwork die Zutaten für eine große Menge Zaubertrank heranzuschaffen. Es gelang unter gemeinsamer Mithilfe aller Patrullen – der Zaubertrank war also bereit. Der folgende Abend wurde in bester Laune am Lagerfeuer begangen, um sich in Spiel, Gesang und Tanz mit den anderen Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus Wien auszutauschen. Die Stille und Dunkelheit der Nacht breitete danach ihre Schwingen aus und die Krieger ruhten bis zum nächsten Morgen.

Am nächsten Morgen war von Cäsar und den Römern noch keine Spur zu sehen. Sie wurden kurz nach Mittag erwartet. Also wurde die Zeit dazu verwendet, auch um sich auf die große Schlacht vorzubereiten und die Besten aller Gallier zu küren. In verschiedensten Disziplinen stellten die GuSp Geschick, Mut und Pfadfinderwissen unter Beweis. Bis … auf einmal der gefangengenommene Gloggnix inmitten römischer Legionen, kommandiert von Cäsar höchstpersönlich, auftauchte.

Nun konnte die gallischen GuSp nichts mehr halten und unter tosendem Gebrüll schlugen sie Römer und Cäsar in die Flucht. Ganz ohne einen einzigen Hieb – das ist friedliches Lösen von Problemen par excellence. Gloggnix wurde zurückgelassen und von den GuSp entfesselt. Froh und stolz gingen die GuSp aus Wien wieder ihre Wege und traten die Heimreise an.

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Und die 32er? Die ließen sich nicht auf einen vollen Zug und Platzprobleme ein. Im Schlossgarten des Hochzeitschlosses Gloggnitz feierten sie ihren Sieg mit 3 Runden Capture the Flag und genossen auf dem Weg zurück ein erfrischendes Eis. Und welch Wunder – das schmeckte mindestens genauso gut, wie der Zaubertrank.

Die Fotos dazu sind in unserer Bildergallerie zu finden.