WiWö-Sommerlager in Gars am Kamp

I MAG MAGIE – Ein Sommerkurs auf Hogwarts

Samstag, 2.7.
Nach einer kurzen Reise mit zwei Zügen kamen wir zu Mittag auf unserem Lagerplatz in Gars am Kamp an. Wir erkundeten die Umgebung ein wenig und richteten unsere Schlafplätze her. Die Wichtel schliefen im Obergeschoss des Hauses und die Wölflinge in einem alten Eisenbahnwaggon.
Weil es an diesem Tag sehr heiß war, machten wir eine große Wasserschlacht, bei der fast niemand trocken blieb.
Abends begrüßte uns schließlich das Lehrerteam von Hogwarts und die WiWö wurden vom sprechenden Hut in die vier Häuser Hufflepuff, Gryffindor, Slytherin und Ravenclaw eingeteilt. Anschließend mussten noch die Hauswappen gezeichnet werden, bevor es ins Bett ging.

Sonntag, 3.7.
Jedes Haus bekam ein Stundenglas, in dem es Punkte (bunte Steine) für besondere Leistungen sammeln konnte. Wer am Ende der Woche die meisten Steine hat, gewinnt den begehrten Hauspokal. Die Zauberschülerinnen und -schüler lernten außerdem verschiedene wichtige Fertigkeiten, wie Zaubertränke mischen, Zauberstäbe basteln, Runenkunde und Quidditch-Regeln.
Den Nachmittag nutzten wir, um Erprobungen zu machen und ein Quidditch-Turnier zu veranstalten.
Am Abend gab es ein Lagerfeuer mit vielen tollen Zaubertricks und danach eine Verleihung.

Montag, 4.7.
Wir bekamen vormittags Besuch von den GuSp, mit denen wir eine gemeinsame Freizeit verbrachten. Unter anderem wurden die Spiele Ninja, Wikingerschach, Quidditch und Werwolf angeboten. Den Rest des Tages stand das Thema „Persönliche Grenzen“ im Vordergrund. Gemeine Poltergeister waren in Hogwarts eingedrungen und ärgerten Kinder und Lehrer so sehr, dass wir eine Lösung für dieses Problem finden mussten, was uns schlussendlich auch gelang.

Dienstag, 5.7.
Nun war es an der Zeit, unseren Familien Postkarten zu schreiben, um ihnen ein wenig über das Leben in der Zauberschule zu erzählen. Anschließend gestalteten wir unsere Lager T-Shirts mit verschiedenen Harry Potter – Motiven. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Am Nachmittag konnten wir endlich das nahegelegene Schwimmbad ausprobieren und außerdem weitere Erprobungen ablegen.
Die Guides und Späher hatten uns später zum Grillen eingeladen, wir aßen gut und spielten viel mit den älteren Kindern.

Mittwoch, 6.7.
Bei einer spannenden Action-Wanderung konnten wir alle unsere Fitness unter Beweis stellen. Immer wieder fanden wir versteckte Geheimbotschaften, die wir entschlüsseln mussten, um den weiteren Weg zu erfahren. Außerdem durften einige WiWö die Wanderkarte lesen. Leider war diese schon etwas älter, weswegen wir dann einen ungewollten Umweg in Kauf nehmen mussten, allerdings wurde diese zusätzliche Wegstrecke von allen (fast) ohne Jammern gemeistert. Die anschließende Jause hatten wir uns dann aber wirklich verdient. Danach war es nicht mehr weit bis zum Schloss Rosenburg, wo wir uns eine Greifvogelschau ansehen und später sogar Fotos mit dem Uhu machen durften.
Auf dem Rückweg teilten wir uns in eine Bahn- und eine Geh-Gruppe und am Schluss kamen alle wohlbehalten am Lagerplatz an.

Quak quak quak … Donnerstag, 7.7.
Vormittags wurden die WiWö zu Spezialistinnen und Spezialisten ausgebildet. Insgesamt gab es vier verschiedene Spezialabzeichen zur Auswahl: Sportler, Recycling-Experte, Sprachforscher und Tierfreund.
Den Nachmittag verbrachten wir wieder im Schwimmbad, wo wir diesmal auch das 3-Meter-Brett ausprobierten und ziemlich begeistert davon waren.
Abends machten wir nochmal ein Lagerfeuer und anschließend eine Verleihung. Wir freuten uns sehr, dass am Sommerlager nun alle WiWö in das Wolfsrudel aufgenommen worden waren.

Freitag, 8.7.
Bei einem magischen Turnier gab es nochmal die Möglichkeit, die eigenen Qualitäten als Zauberschülerin oder Zauberschüler bei verschiedenen Stationen unter Beweis zu stellen.
Am Nachmittag mussten wir bereits mit dem Einpacken und Aufräumen beginnen, weil dafür am Samstag wenig Zeit war.
Abends wurden dann die Sieger der Hauswertung gekürt, wir gratulieren Hufflepuff sehr herzlich! Anschließend hatten wir die Möglichkeit, all unsere Punkte beim Casinoabend einzusetzen. Glücksrad, Roulette, Black Jack und Würfel erfreuten sich großer Beliebtheit. Danach war es Zeit, sich von Hogwarts und dem Lehrerkollegium zu verabschieden. Feierlich verbrannten wir unsere Hauswappen.

Samstag, 9.7.
Wir standen früher auf als gewohnt, weil es noch eine Überraschungs-Verleihung gab. Nach dem Frühstück ging es ans Einpacken und Putzen und dann war es auch schon Zeit für die Heimreise. Am Bahnhof gab es noch Mittagessen, wenig später bestiegen wir den Zug Richtung Wien und das Sommerlager 2016 ging zu Ende. Unsere Bilanz:

  • 19 hochmotivierte WiWö
  • 0 verletzte Kinder
  • 0 kranke Kinder
  • 0 Heimweh-Kinder
  • 1 Ameisenkolonie in Baghiras und Wabeenos Zelt
  • Viele Gelsenstiche
  • 21 Mal extremst heißes Abwaschwasser
  • ~ 100 Runden Werwolf
  • 8 Tage Spaß

Danke für die tolle Woche!

P.S.: Zahlreiche Fotos findet ihr in der Bildergalerie

WiWö-Tagesaktion

Am 13.3.2016 trafen sich die WiWö um 9:00, um einen Tag voller Spiel und Spaß gemeinsam zu verbringen. Der erste Weg führte uns ins Naturhistorische Museum, wo wir uns mit tierischen Rekorden beschäftigten. Wie heißt der größte Fisch der Erde? Welches Tier hat das längste Fell? Fragen wie diese wurden von den Wichteln und Wölflingen bravourös beantwortet. Anschließend besuchten wir eine Filmvorführung im digitalen Planetarium des NHM. Nachdem wir dort die Welt der Dinosaurier näher kennengelernt hatten, war es erst mal Zeit für eine Mittagspause. Gestärkt machten wir uns dann auf den Weg zum Motorikpark, wo wir uns so richtig austoben konnten. Da machte es uns auch fast nichts aus, dass der Wind kräftig wehte und auch die Temperaturen alles andere als warm waren. Es gab außerdem einen ganz besonderen Moment an diesem Tag: Ein Wichtel legte das Versprechen ab und bekam einen Dschungelnamen. Und auch Katrin, Kathi und Clemens durften sich über die Aufnahme in das Wolfsrudel freuen.

Auf dem Heimweg stellte ein Wölfling fest, dass wir an diesem Tag alle U-Bahn Linien benutzt hatten, wir sind also ganz schön weit herumgekommen.

Die 1.Klasswanderung der GuSp – eine wahre Herausforderung

Am Wochenende des 11. und 12. Junis 2016 fand die letzte reguläre Erstklasswanderung der 32er statt. Deswegen, weil wir Anfang des Jahres auf das neue Erprobungssystem umgestiegen sind und die Erste Klasse nur noch dieses Jahr geplanterweise verliehen werden kann.

Fünf mutige Guides und Späher haben sich der Herausforderung gestellt und waren auf den Wegen (und Umwegen) um Sparbach und Wassergspreng unterwegs, um zu beweisen, dass ihnen Orientierung in Gelände und Natur im Blut liegt. Eines und einer jeden Logbuch dokumentierte alles ganz genau und wird uns auch noch in vielen Jahren gerne Auskunft geben, was für Aufgaben damals gelangen und wohin die GuSp ihre Wanderschritte setzten.

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Der teils heftige Regen konnte unsere Fünf nicht stoppen und am Abend wurde, nachdem die Zelte aufgebaut und die Logbücher komplettiert waren, mit Grillerei und abschließendem Stangerlbrotkuchen die Nacht eingeleitet.

Die letzte Erstklasswanderung war ein Erlebnis für viele Sinne. Ein herrliches und hoffentlich für immer bleibendes, das in unserer Erinnerung für immer bestehen bleibt. Zuletzt bleibt nur noch „Danke sagen“. Ein herzliches Danke an Christian, Claus und Mo, die neben mir auch dabei waren und zu einem gelungenen Finale beigetragen haben.

In der Bildergalerie finden sich weitere Fotos.

Euer Ralf (Stufenleiter, Guides & Späher)

Lichtscheine – so schnell weg, wie warme Semmeln 

Heute, am 8.6.2016, habe ich die fünf Lichtscheine verkauft, die ich mir vornahm an andere Personen zu bringen. Dafür sprach ich Leute zur richtigen Zeit und am richtigen Ort an, unterstützt von meiner Pfadfinder- Kollegin, Andrea.

Es wurden zwar „nur“ 28€ aus den Scheinen für die Spendenaktion gewonnen, jedoch wurden diese sehr schnell gekauft – innerhalb von 10 Minuten haben wir alle verkauft. Da sieht man, wie gut die Lichtscheine ankommen! Nun wird erst einmal Nachschub geholt, damit dieses Projekt weiterhin von uns unterstützt werden kann. 

Robin

Das Gruppenpfingstlager 2016 – nur echt mit 52 Zähnen!

Zu Pfingsten dieses Jahres zog es alle 32er, von den kleinen WiWö bis zu den großen RaRo, von den JungleiterInnen bis zu lebenserfahrenen zbVs (Helferleins), alle nach Leibnitz in die Südsteiermark. Dieser Artikel möchte dich auf eine stufenübergreifende Reise entführen, die von einem Gruppenpfingstlager mit vielen Gemeinsamkeiten erzählen mag, echt, mit 52 Zähnen.

Gemeinsamkeit 1 – der Riese

In Alt Erlaa stockte allen Bewohnern der Atem, als sich ein Monster mit 510 PS und einer Gesamthöhe von 4 Metern in der Erlaaer Schleife breit machte. Es war unser Bus, der uns in 2,5 Stunden in die südliche Steiermark brachte. Die RaRo hatten leider keinen Platz mehr, da alle unsere Zahlenschätzungen übertroffen wurden, und reistern daher mit dem Zug an. Kurz vor dem Ziel mussten wir, in Komfort mit eigener Bordtoilette schwelgend, jedoch Bekanntschaft mit 16-Tonnen-Brücken machen, die uns zu drei Umwegen zwangen, da unser Riese mit 24 Tonnen nicht nur durch uns zu einem pfingstlichen Schwergewicht wurde. Schlussendlich half uns die Ortskenntnis und Gastfreundschaft der Steirer weiter und wir fanden einen Weg zum Ziel.

Gemeinsamkeit 2 – der Lagerplatz

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Angekommen in Leibnitz erwarteten uns riesige Waldflächen, abgeschiedene Lagerwiesen, ein Flugdach, Sanitäranlagen mit Wetterschutz, sowie ein Fahnenmast und Lagerfeuerstellen, die Platz für mehrere Hundert bieten. Jeden Morgen trafen wir uns, wie gewöhnlich, zum gemeinsamen Start in den Tag und konnten auch alle Mahlzeiten, die jedes Mal von einer anderen Stufe zubereitet wurden, gemeinsam begehen. Die lange Anreise war es wert, hier gewesen zu sein. Gruppenerleben und aktives Stufenprogramm ließen sich hier wunderbar vereinen.

Gemeinsamkeit 3 – das Lagerfeuer

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Am Abend des ersten Tages stand unser traditionelles Gruppenlagerfeuer auf dem Plan. Die Stufen bereiteten sich besonders gut darauf vor, indem sie die unterschiedlichsten Lagerfeuerbeiträge einstudierten, bei denen es ziemlich lustig zuging. So griffen die WiWö in ihre bewährte Sketchkiste, die GuSp machten es ihnen nach und setzten mit einer einstudierten Interpretation von Hubert von Goiserns „Brenna tuats guat“ und ausgefallenen Kostümen noch eins drauf. Die CaEx erweiterten ihren Beitrag über Wettkämpfe gegen amtierende CaEx-Meister um Publikumsbeteiligung und die RaRo zeigten uns, wie gut sie uns als Amateurflötisten und blumiges Tanzensemble animieren konnten, zu den Klängen von „My Heart Will Go On“ mitzuschweben. Es gelang allen Stufen zu unterhalten und neben dem immens großen Feuer und den vielen Liedern und Singspielen einen Abend zu gestalten, dem kaum jemand ein Ende herbeisehnte.

Gemeinsamkeit 4 – Hangar Games

Am Sonntag dann wurden am Nachmittag alle herbeigerufen, um sich zu versammeln. Vollkommen unfreiwillig standen sich plötzlich 10 Gruppen aus „Freiwilligen“ gegenüber, um in den Hangar-Games gegeneinander zu bestehen. Ohne Furcht und mit der Gewissheit gemeinsam den Präsidenten stürzen zu können, begaben sich die Gruppen auf ihre Reise zu Prüfungen auf Herz und Nieren. Zu Beginn galt es unter den Blicken der tausenden Zuseher einen eigenen Hangar zu fertigen, der als Symbol des Widerstands stets an vorderster Front von Station zu Station getragen wurde. Ob es nun um Steineschleudern, Pantomime oder Geschicklichkeit ging, wir erwiesen uns als zäh und unbesiegbar. Das musste zu guter Letzt auch der herrschende Tyrann einsehen und abdanken.

Gemeinsamkeit 5 – 32er „lässig & leger“

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Das war es nun schon auch wieder, mit dem im Zweijahresrhythmus stattfindenden Pfingstlager. Bei all den Gemeinsamkeiten blieb dennoch genügend Zeit für stufenspezifisches Programm und Erlebenis abseits modernen Stadtlebens. Auch das gehört natürlich dazu, genauso wie das gute Gefühl bei einer Rekordzahl von über 100 LagerteilnehmerInnen dabei gewesen zu sein. An unseren nun 52 Zähnen, werden sich auch in Zukunft andere Freizeitbeschäftigungen die Zähne ausbeißen.

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Weitere Fotos stehen  in unserer Bildergalerie bereit.

Mit einem Gut Pfad von eurem Ralf